NeuroStory®-Methode
Wie aus „Gäähn, schon hundertmal gelesen“ plötzlich „Uuuh, spannend!“ wird
Dein Leser entscheidet in Sekunden, ob dein Text für ihn relevant ist – oder weg kann.
Die NeuroStory®-Methode sorgt dafür, dass er nicht bei „weg kann“ landet.
Lupe nachträglich mit KI ergänzt.
Ein guter Verkaufstext ist Teamarbeit
Bei der NeuroStory®-Methode arbeiten fünf ziemlich unterschiedliche Protagonisten zusammen:
- Profiling für Miss Marples großen Auftritt.
- Neuromarketing für den Blick ins Oberstübchen.
- Storytelling für Bilder statt Blabla.
- Dramaturgie fürs richtige Timing – damit dein Text nicht schon in Szene 2 sein Pulver verschießt.
- Verkaufspsychologie für den Weg von „Klingt nett“ zu „Uuuh, das will ich haben“.
Und nein, die fünf sitzen nicht in einer Runde und nicken sich bedeutsam zu. Jede Disziplin hat ihren eigenen Job.
Jede Sekunde prasseln mehr Informationen auf uns ein, als wir bewusst verarbeiten könnten
Also sortiert unser Gehirn aus. Permanent.
Ich nenne diesen eingebauten Spam-Filter gegen irrelevanten Kram:
den Ist-mir-egal-Filter.
Ein Text, der schon an diesem Filter scheitert, wird nicht gelesen. Und kann erst recht nichts verkaufen.
So funktioniert die NeuroStory®-Methode
Auf dem Weg zur Kaufentscheidung muss dein Text drei Hürden nehmen.
1
Aufmerksamkeit bekommen
Den Ist-mir-egal-Filter deiner Leser knacken.
2
Erinnerung & Wiedererkennung schaffen
Damit dein Leser an dich denkt, sobald dein Thema für ihn dran ist.
3
Kaufbereitschaft aufbauen
Aus „Klingt interessant“ ein „Will ich haben“ machen.
Die fünf Protagonisten der NeuroStory®-Methode
Profiling
herausfinden, was wirklich relevant ist
Beim Profiling geht es darum, deinen Leser wirklich zu verstehen.
Was beschäftigt ihn? Was will er wirklich? Was hält ihn zurück? Welche Fragen stellt er sich? Welche Situationen kennt er aus seinem Alltag? Und welche Worte benutzt er selbst dafür?
Relevanz entsteht erst da, wo dein Gegenüber sich wiedererkennt.
Neuromarketing
verstehen, was das Gehirn daraus macht
Viele Entscheidungen fallen, bevor wir überhaupt bewusst darüber nachdenken.
Neuromarketing zeigt, was Aufmerksamkeit bekommt, wie Informationen verarbeitet werden und warum Bilder, Emotionen und Geschichten anders wirken als eine nüchterne Aufzählung von Fakten.
Damit dein Text nicht schon am Ist-mir-egal-Filter hängen bleibt.
Storytelling
aus Information Erleben machen
Eine Information kann man verstehen.
Eine gute Geschichte kann man miterleben.
Storytelling macht abstrakte Gedanken konkret, erzeugt Bilder im Kopf und schafft emotionale Andockpunkte.
Dabei geht es nicht darum, auf Teufel komm raus Geschichten zu erzählen.
Die Story braucht einen Job. Sonst fliegt sie raus.
Dramaturgie
entscheiden, was wann kommt
Dramaturgie stellt eine Frage, die mich schon aus meiner Zeit beim Film begleitet:
Was muss wann passieren, damit jemand dranbleibt?
Welche Information braucht jemand jetzt – und welche erst später? Wo muss Spannung entstehen? Wo braucht es Klarheit? Was bereitet den nächsten Gedanken vor? Und was kann raus?
Dramaturgie bestimmt Reihenfolge, Rhythmus und Timing – und führt den Leser durch den Text, ohne ihm unterwegs eine Wanderkarte in die Hand drücken zu müssen.
Verkaufspsychologie
aus Interesse Kaufbereitschaft machen
Jetzt reicht es nicht mehr, dass dein Leser denkt: „Interessant.“
Hier geht es um Vertrauen, Einwände, relevanten Nutzen, wahrgenommenes Risiko und die Beweise, die dein Leser für seine Entscheidung braucht.
Denn Interesse ist schön. Gekauft ist damit noch lange nichts.
Und was kommt am Ende dabei raus?
- Texte, bei denen dein Leser hängen bleibt, sich wiedererkennt und merkt: Hier geht’s gerade wirklich um mich.
- Texte, die nach dir klingen – und nicht nach dem Durchschnitt dessen, was KI aus 800 ähnlichen Websites zusammenrührt.
- Texte, die aus Interesse ein echtes „Will ich haben“ machen – ganz ohne Kauf-mich-Keule.
Für eine Kundin habe ich mit der NeuroStory®-Methode eine Webinar-Follow-up-Kampagne neu geschrieben. Öffnungs- und Klickraten blieben fast gleich. Gekauft haben danach mehr als doppelt so viele Teilnehmer: Die Conversionrate stieg um 114,6 Prozent.
